Jugend im Maifeld
Jugend im Maifeld

72 Stunden Aktion

300 glückliche Gesichter. 600 helfende Hände. Und mehr als 20000 Stunden Spaß

 

„Da mach ich beim nächsten mal wieder mit“ – sagten viele zum Abschluss der 72-Stunden-Aktion am vergangenen Sonntag um 17.07 Uhr. Im Dekanat Maifeld-Untermosel haben sich rund 300 Jugendliche, Erwachsene und spontane Helfer in nur 72 Stunden für eine bessere und schönere Umwelt eingesetzt. In vielen Orten wurde in der Zeit vom 13. bis 16. Juni geplant, gebaut, geschaufelt, gehämmert, gebohrt, gestrichen und ein Fest organisiert.

 

Zum Start der vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend bundesweit organisierten Sozialaktion am Donnerstag haben die Gruppen einen Umschlag bekommen, in dem die Aufgabe für ihr Projekt beschrieben war. Zur Verwirklichung des Projektziels haben die insgesamt sieben Gruppen im Dekanat natürlich viel Unterstützung vom Baumarkt über fachmännischen Rat bis hin zur Kuchenspende bekommen.

 

In der Verbandsgemeinde Maifeld gab es Aktionsgruppen in Polch, Mertloch, Ochtendung und Münstermaifeld. Die Jugendlichen der KaJu-KLJB in Polch haben in Kooperation mit der Tafel Polch eine große Lagerbox zum Verstauen der Lebensmittelkisten gebaut, gemeinsam mit der Spielleitplanung der Stadt Polch dem Zaun am alten Bahnhof einen bunten Anstrich verpasst, sowie ein Spielefest im Freizeitpark organisiert.

 

Unter dem Motto „Maifeld summt“ haben die Messdienerinnen und Messdiener der Pfarreien Mertloch/Münstermaifeld über zwanzig kleine und ein großes Insektenhotel gebaut und zahlreiche Paten bei einem großen generationenübergreifenden Fest gewonnen. Neben dem handwerklichen Teil der Aufgabe hat sich die Aktionsgruppe mit Unterstützung des NABU Koblenz über die ökologische Bedeutung der Insektenwelt informiert.

 

Buntes Treiben erlebte man während der Aktion im Seniorenzentrum St. Josef Münstermaifeld. Hier bauten die Pfadfinder „Maifeld-Scouts“ einen Sinnespfad, der in Rollstuhlhöhe für die alten Menschen erlebbar werden kann: eine Fühl-Station, ein Klangspiel, der „Heiße Draht“, eine Ballwurf-Station und ein Würfelpuzzel stehen künftig alten Menschen zum Ausprobieren und Entdecken zur Verfügung.

 

Schließlich hat die DJK Ochtendung dafür gesorgt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner des Alten- und Pflegezentrums St. Martin die Ochtendunger 1050 Jahr Feier teilweise miterleben konnten, indem sie ihnen Filme vom Fest-Abend gedreht und Fotos gezeigt haben. Der Festabend selbst war wiederum von einem Filmtrailer der Jugendlichen untermalt, der unter anderem unterhaltsame Interviews mit alteingesessenen Ochtendunger Bürgerinnen und Bürgern darstellte. Alle Gruppen haben gezeigt, wie Hindernisse und Bedenken überwunden werden können, wenn eine Gruppe zusammensteht, ein Ziel verfolgt und vor allem wie schön es ist, eine großartige Aktion erfolgreich abzuschließen.

 

Nach 72 Stunden sind alle Projekte im Dekanat Maifeld-Untermosel mehr als erfolgreich abgeschlossen. Wer bei einer der Abschlussveranstaltungen dabei war, konnte in müde, aber glückliche und zufriedene Gesichter schauen. Und wer möchte, kann sich von den Ergebnissen der 72-Stunden-Aktion vielerorts selbst überzeugen.

 

Die Projektbegleiter im Dekanat Maifeld-Untermosel, Elisabeth Zenner und Florian Kunz, sagen allen Jugendlichen, Helfern und Unterstützern ein herzliches Dankeschön. Sie haben dazu beigetragen, das Motto der Aktion anderen wirklich erfahrbar zu machen: „Mich schickt der Himmel“. Danke den mehr als 300 glücklichen Gesichtern, weit über 600 helfenden Händen für die mehr als 20000 Stunden Arbeit, Spiel, Spaß und Spannung!

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